Imkerverein - Egling
               Verband bayerischer Bienenzüchter e.V. Ortsverein Thanning

HONIG - DAS FLÜSSIGE GOLD

Für ein Glas Honig (500 g) müssen die Bienen 3 kg Nektar sammeln! 

Dazu besuchen sie 60 Millionen Blüten! Die Sammlerbiene übergibt den gesammelten Nektar im Stock an Stockbienen, die ihn in die Honigwaben einlagern und mehrmals umlagern; dabei wird der Honig getrocknet und umgearbeitet. 

So wird der Nektar zu Honig!  

Hat der Honig einen ausreichend geringen Wassergehalt ( < 20%) wird er verdeckelt, d.h. die Wabe wird mit Wachs verschlossen. 

Hier sieht man eine Honigwabe, die schon oben rechts verdeckelt ist:

Da Bienen sehr blütentreu sind, d.h. sie besuchen in der Regel immer die gleiche Blumenart, kommt es zu sog. "Sorten-Honig". Diesen Honig kann man dann als Rapshonig, Löwenzahnhonig oder Lavendelhonig usw. kaufen. Dieser Sorten-Honig muß zu einem überwiegenden Teil von den entsprechenden Blüten gesammelt worden sein und hat einen typischen Geschmack. 

Gerne können Sie bei unseren Vereinsmitgliedern vorbeischauen und Honig kaufen!


Wachs - ein Baustoff der Superlative

Für eine Wabe verbauen die Bienen ca. 40 g Wachs. Eine ausgebaute Wabe kann dann ca. 2,5 kg Honig aufnehmen.

Würde man das auf das Gewicht eines Honigglases hochrechnen, müßte dieses gut 15 kg Honig aufnehmen und nicht nur 500 Gramm. 

Früher wurden alle Kerzen aus Bienenwachs hergestellt; heute ist das eher die Ausnahme, da das Bienenwachs sehr wertvoll ist.

Wussten Sie schon, dass 100% Bienenwachs-Kerzen mit Nichten zu 100% aus Bienenwachs bestehen müssen? Kerzen fallen unter eine Verordnung, die sagt, das der Hauptbestandteil deklariert werden muß, d.h. wenn eine Kerze als Hauptbestandteil reines Bienenwachs hat, dann darf sie mit 100% Bienenwachs deklariert werden. Alles rechtens, aber man sollte es wissen!